Die Ergebnisse der Laktatleistungsdiagnostik werden am Bildschirm besprochen.

Leistungsdiagnostik

Ziel der Leistungsdiagnostik ist es, mittels geeigneter Untersuchungs- und Testverfahren konkrete Aussagen zum aktuellen Gesundheits- und Leistungszustand, sowie zur individuellen Belastbarkeit zu treffen.

Im weiteren Verlaufen lassen sich darüber hinaus Empfehlungen zur persönlichen Trainingsgestaltung geben.

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Sportmedizinischer Check-Up

Die Grundlage für eine gesicherte und ganzheitliche Aussage zur individuellen Leistungsfähigkeit unserer Patienten bildet ein umfassender sportmedizinischer „Check-Up“. Dieser besteht in der Abteilung Sportmedizin aus den folgenden Einzelleistungen:

  • Anamnese und laborchemische Diagnostik
  • Anthropometrie (Körpergröße und -gewicht, BMI, Körperfettmessung)
  • Ruhe-EKG und Ruhe-Blutdruckmessung
  • Lungenfunktionsdiagnostik (Spirometrie und Bodyplethysmographie)
  • Laktatleistungsdiagnostik auf dem Ergometer inkl. Belastungs-EKG
  • Abschließendes Arztgespräch inkl. Beratung und individuellen Trainingsempfehlungen

Laktatleistungsdiagnostik

Bei der Laktatleistungsdiagnostik wird während einer Belastung durch Abnahme von kapillarem Blut aus dem Ohrläppchen die Laktatkonzentration bestimmt. 

Mit diesem und weiteren Werten des Belastungstests (Herzfrequenz, Belastung in Watt oder km/h, Blutdruck, Borg-Skala) wird anschließend eine Herzfrequenz-Laktatkurve erstellt, die Aufschluss über die individuellen Schwellen, sowie Trainingsbereiche gibt. Dies stellt die Grundlage für individuelle Trainingsempfehlungen dar.

Der entsprechende Belastungstest findet auf einem sportartspezifischen Ergometer und nach einem individuell angepassten Stufenprotokoll statt. 

Die sportmedizinische Hochschulambulanz verfügt über folgende Ergometer:

  • 4 Fahrradergometer
  • 2 Laufbänder
  • 1 Ruderergometer
  • 1 Handkurbelergometer
  • 1 Peak Bike

Spiroergometrie

Bei der Spiroergometrie werden die Atemgase während körperlicher Belastung gemessen. Deren Analyse lässt Aussagen über individuelle Schwellen zu und dient somit der Trainingssteuerung sowie der Feststellung des Trainingszustandes. Sie wird außerdem zur Diagnostik verschiedener Krankheitsbilder eingesetzt. Die sportmedizinische Hochschulambulanz verfügt über folgende Spiroergometrie-Systeme:

  • 2 stationäre Spiroergometrie-Systeme (Quark CPET der Firma COSMED)
  • 2 mobile Spiroergometrie-Systeme (K5 der Firma COSMED)